Abstimmungen vom 27. September 2026: Neutralität stärken, Bevormundung verhindern

Am 27. September 2026 entscheidet die Schweizer Stimmbevölkerung über zwei wichtige eidgenössische Volksinitiativen. Dabei geht es um grundlegende Fragen: Wie schützen wir die bewährte Neutralität unseres Landes? Und wie weit soll der Staat in unsere Landwirtschaft und unsere persönliche Ernährungsfreiheit eingreifen?
Die SVP Kaiseraugst setzt sich für eine unabhängige Schweiz, eine glaubwürdige Neutralität und die Freiheit der Bevölkerung ein. Deshalb empfehlen wir ein JA zur Neutralitätsinitiative und ein NEIN zur Ernährungsinitiative.
JA zur Neutralitätsinitiative
Die Schweizer Neutralität ist ein wichtiger Bestandteil unserer Geschichte und unserer Unabhängigkeit. Sie hat wesentlich dazu beigetragen, dass unser Land über Generationen hinweg in Frieden und Sicherheit leben konnte.
Die Neutralitätsinitiative will die immerwährende und bewaffnete Neutralität der Schweiz verbindlich in der Bundesverfassung verankern. Die Schweiz soll keinem Militär- oder Verteidigungsbündnis beitreten und sich nicht an militärischen Konflikten zwischen anderen Staaten beteiligen. Gleichzeitig soll sie ihre Neutralität nutzen, um sich weiterhin als glaubwürdige Vermittlerin für Frieden und humanitäre Hilfe einzusetzen.
Gerade in einer Zeit zunehmender internationaler Spannungen braucht es eine klare und verlässliche Haltung. Neutralität bedeutet nicht Gleichgültigkeit oder Abschottung. Sie ermöglicht der Schweiz vielmehr, unabhängig zu bleiben, ihre Bevölkerung zu schützen und ihre guten Dienste glaubwürdig anzubieten.
Deshalb sagt die SVP Kaiseraugst am 27. September 2026 klar JA zur Neutralitätsinitiative.
Weitere Informationen: neutralitaet-ja.ch
NEIN zur Ernährungsinitiative
Die sogenannte Ernährungsinitiative trägt einen vielversprechenden Titel. Bei genauerer Betrachtung verlangt sie jedoch einen weitreichenden Umbau der Schweizer Landwirtschaft und unseres Ernährungssystems.
Um den geforderten Selbstversorgungsgrad von mindestens 70 Prozent zu erreichen, müsste die landwirtschaftliche Produktion deutlich stärker auf pflanzliche Lebensmittel ausgerichtet werden. Dies würde zu neuen staatlichen Vorgaben, zusätzlichen Auflagen für Landwirtschaft und Lebensmittelwirtschaft sowie zu Eingriffen in die Wahlfreiheit der Konsumentinnen und Konsumenten führen.
Die Schweiz verfügt bereits heute über hohe Standards beim Schutz von Umwelt, Böden und Trinkwasser. Weitere starre Vorgaben gefährden eine standortgerechte Landwirtschaft und schaffen zusätzliche Bürokratie. Besonders im Grasland Schweiz sind viele Flächen für den Ackerbau ungeeignet und können nur durch die Tierhaltung sinnvoll zur Lebensmittelproduktion genutzt werden.
Statt staatlicher Bevormundung braucht es Eigenverantwortung, Wahlfreiheit und gute Rahmenbedingungen für unsere einheimische Landwirtschaft. Deshalb sagt die SVP Kaiseraugst am 27. September 2026 klar NEIN zur Ernährungsinitiative.
Weitere Informationen: ernaehrungsinitiative-nein.ch
Klare Parolen für eine unabhängige Schweiz: Neutralität stärken, Freiheit bewahren und unnötige staatliche Eingriffe verhindern.
Die SVP Kaiseraugst empfiehlt deshalb am 27. September 2026:
✅ JA zur Neutralitätsinitiative
❌ NEIN zur Ernährungsinitiative
Setzen wir gemeinsam ein Zeichen für eine freie, unabhängige und eigenverantwortliche Schweiz.
SVP Kaiseraugst
